NABU-Abend zu Stunde der Wintervögel und Rebhuhn
1880 Rebhuhn - Foto: NABU / Matthias Schäf
In seinem früheren Namen taucht das Wort „Vogel“ regelmäßig auf, auch wenn der NABU inzwischen Naturschutzbund Deutschland heißt. Aber Vögel sind nach wie vor ein Kernthema des Verbandes und auch Thema des Bremer NABU-Abends am Mittwoch (21. Januar) ab 19 Uhr in den Räumen des Martinsclub in der Wilseder Berg Str. 2b in der Gartenstadt Vahr. Vogelkundlerin Kyra Behrje erläutert die Bremer Ergebnisse der Stunde der Wintervögel. Sie ist zusammen mit der Stunde der Gartenvögel im Mai die größte Citizen Science-Aktion in Deutschland. Aber auch über das Rebhuhn als Vogel des Jahres 2026 wird berichtet.
Der Meldezeitraum für die diesjährige Stunde der Wintervögel endet am 19. Januar, so dass Kyra Behrje die aktuellen Zahlen vorstellen und vor allem interpretieren kann. Wie entwickelte sich der Vogelbestand in den vergangenen Jahren? Was unterscheidet die Ergebnisse aus Bremen von denen aus ganz Deutschland und wie wirkten sich Schnee und Kälte aus? Was bewirkt Bestandsänderungen und -rückgänge? Und schließlich: Wie lässt sich die heimische Vogelwelt in Bremen mit der richtigen Art der Winterfütterung und anderen Maßnahmen unterstützen?
Bundesweit kam es unter anderem zur vermehrten Sichtung des Rebhuhns. Die NABU-Experten erklären sich das allerdings mit der Aufmerksamkeit, die diese inzwischen seltene Vogelart der Agrarlandschaft durch ihre Wahl zum Vogel des Jahres 2026 erhielt. Zwar gibt es aus Bremen keine Meldung, dafür aus Niedersachsen die im Vergleich zum Vorjahr etwa fünffache Anzahl. Dennoch lebt das Rebhuhn in den ländlichen Randbereichen Bremens wie den Oberneulander Wümmewiesen. Über Lebensweise, Gefährdung und Bestandszahlen des Hühnervogels berichtet die NABU-Vogelkundlerin Kyra Behrje ebenfalls auf dem NABU-Abend. Der Vortrag ist kostenfrei.
