Bremen sucht Waldohreule und Waldschnepfe
Waldohreule im Schlafbaum - Foto: NABU/ F.Scheiba
Waldohreulen sammeln sich im Winter gern in größeren Gruppen an Schlafplätzen, so dass sie dort oft gut zu erkennen sind - wie vor wenigen Jahren in Findorff. Im Rahmen des neuen Projektes „Urbane Arten Hot Spots - Vögeln und Amphibien auf der Spur“ ruft der NABU Bremen jetzt auf, Waldohreulen zu melden: per Mail und am besten mit Foto an Vogelschutz@NABU-Bremen.de.
Das gilt auch für die Waldschnepfe, die in Bremen nur als kurzzeitiger Rastvogel vorkommt. „Auf der Suche nach Nahrung lässt sie sich aber durchaus auch in verschneiten Gärten beobachten“, erklärt Projektleiter Florian Scheiba. Die Waldschnepfe ist trotz ihres Tarngefieders gut an ihrem langen Schnabel zu erkennen.
Anhand der gesammelten Daten werden Gebiete identifiziert, die für eine genauere Untersuchung geeignet sind. Hier soll eine systematische Erfassung erfolgen, bei der ebenfalls jede und jeder mitmachen kann. Den Einstieg erleichtern Workshops, die Wissen und Erfassungsmethoden vermitteln und auf denen gemeinsame Monitoring Einsätze vereinbart werden.
Im neuen Projekt „Urbane Arten Hot Spots - Vögeln und Amphibien auf der Spur“ soll dem Bestand an Wildtieren auf den Grund gegangen werden, unter anderem durch umfangreiche Mitmachaktionen. Was lebt in der Nachbarschaft, im Kleingarten, auf dem Firmengelände oder in Parks und Grünanlagen? Im Fokus stehen Vögel und Amphibien in innerstädtischen Bereichen. Hierzu gibt es bisher kaum Daten, die aber für einen besseren Schutz nötig sind.
