Grünes Foyer des NABU Bremen
Vorstellung der Planung und Mitmachmöglichkeiten am 20. Juli und 19. August in der Botanika Bremen
Neu geschaffene Grundstruktur des Grünen Foyers im NABU-Naturzentrum - Foto: NABU Bremen
Heimische Pflanzen mit langer Blühsaison, Trockenmauer und Totholz attraktiv kombiniert: Das entsteht im NABU-Naturzentrum gerade mit dem „Grünen Foyer“ im Eingangsbereich. Wer ab und zu beim NABU in Sebaldsbrück vorbeischaut, konnte die Arbeiten nicht übersehen. Mit Kooperationspartnern wie einer Berufsschulklasse und den angehenden Gärtnern der Gewoba entstanden bereits die Grundstrukturen. Die Planung erstellte die Klasse für Landschaftsgärtner am Schulzentrum des Sekundarbereichs 2 an der Alwin-Lonke-Straße (SZALS). Die Bepflanzung wird erst im Herbst erfolgen. Sie wird nicht nur zeigen, was auf unterschiedlichen Standorten wächst, sondern auch Anforderungen an Klimaresilienz und Biodiversität erfüllen. Heimische Arten in ihrer Wildform bieten zahlreiche Strukturen und Formen, blühen zu verschiedenen Zeiten und sind die Grundlage für ein vielfältiges Tierleben. Trockenmauern, eine Benjeshecke oder stehendes Totholz sorgen für die nötigen Habitatfunktionen, damit aus einer attraktiven Beetfläche ein Biotop wird.
Mehr über Pläne, Kriterien für die Gestaltung und Möglichkeiten zum Mitmachen bei dem durch die Postcode Lotterie geförderten Projekts werden am 20. Juli und 19. August, je ab 19 Uhr im Seminarzentrum der Botanika Bremen vorgestellt. Luca Kerk erklärt als verantwortlicher Projektleiter die einzelnen Elemente und Prinzipien. Zudem wird es am 4. August von 18.30 bis 20 Uhr in einem Workshop im NABU-Naturzentrum um das Thema Naturgartengestaltung sowie die konkrete Gestaltung der Beetflächen des Grünen Foyer gehen. Für alle Termine wird um Anmeldung gebeten unter Info@NABU-Bremen.de.
