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Bericht zur Tour: Naturerlebnis Schaalsee

Ein Artikel von Günter Hoffmeister über einen interessanten Ausflug zum Biospährenreservat am Schaalsee

Die Weite des Schaalsees vom Ufer aus   Foto: Florian Scheiba

Die Weite des Schaalsees vom Ufer aus Foto: Florian Scheiba

Samstag, 7. Juli 2018
Als der mit 25 Personen vollbesetzte NABU-Bus aus Bremen den Ort Zarrentin erreichte, bot sich uns gleich ein wunderschöner Blick auf den Schaalsee. Ein blaues Gewässer, hell- und dunkelgrüne Farben, ein freundlicher Himmel und „mittenmang“ eine dicht bewachsene Grüninsel sorgten für eine zufriedene Grundstimmung.

Auf dem See:
Das Ausflugsschiff „Große Maräne“ erwartete uns zu einer morgendlichen Fahrt über Teile des Gewässert. Der Kapitän gab zugleich einige Informationen, sprach von der sogenannten Rinne, einem Steilufer von 52 m Gefälle. Der Schaalsee weist an der tiefsten Stelle 71,5 m auf. Vor der Wiedervereinigung gehörte unser Reiseziel zur DDR, soweit einmal ein kleiner, anfänglicher Hinweis auf unsere jüngere Geschichte.
Bis zu 200 verschiedene Vogelarten scheinen sich am See wohlzufühlen, z.B. Eisvogel, Rohrdommel, See- und Fischadler, verschiedene Möwen, Enten, Gänse, Haubentaucher. Unter den Fischen sind die Maränen sehr bekannt. Daher wohl auch der Name unseres Ausflugsschiffes. Am Auffälligsten notierte ich mir einen Uferweg, Blick auf die DLRG-Station mit Badezone, Festnetze, eine Lachmöwe und die bereits erwähnte Naturinsel mit ihrer grünen, beinah undurchdringlichen Baumpracht.
Teilweise reetgedeckte Bootshäuser zählen einfach zur Uferzone. Ein Zisterzienserkloster darf nicht vergessen werden, das bis 1550 nur der Glaubensgemeinschaft gehörte, später waren die Funktionen sehr unterschiedlich.
Während der ca. einstündigen Seefahrt konnten wir Getränke bestellen. Bei einer Tasse Kaffee stimmte ich mich zufrieden auf das weitere Geschehen ein. Die „Große Maräne“ konnte übrigens 50 Personen aufnehmen. Nach der Schifffahrt schloss sich ein kurzer, wohltuender Spaziergang auf der Uferpromenade an.

Das leibliche Wohl:
Gegen Mittag erreichte unsere Gruppe vom Uferweg aus – etwas steilwärts – das Fischhaus, ein schön gelegenes Hotel & Restaurant. Das „i-Tüpfelchen“ einer NABU-Tour ist wohl noch stets das leibliche Wohl. Im Fischhaus schien es allen zu schmecken. Die Bestellungen konnten wir übrigens bereits vom Schiff aus über Listen aufgeben. Was für ein Service!

Im Pahlhuus:
Unser Busfahrer Jürgen fuhr uns über die Amtsstraße und Wittenberger Chaussee zum Pahlhuus, dem bekannten Informationszentrum. Ab 14 Uhr war eine Führung vorgesehen.
Dieses Haus ist ein eigenartiger Bau, der auf Eisenpfählen steht. Das Äußere scheint sehr massiv, die Grundlage bildet sogar eine ehemalige Bauschuttdeponie.

Der Summstein:
Dem Eingang gegenüber steht ein Granitblock, einfach uns unübersehbar. Eine in diesen Block geschlagene Aushöhlung fordert den/die Besucher/in nahezu zum „Kopfhineinstecken“ auf. Dieser Anregung kann man kaum widerstehen. Es summt und brummt tatsächlich. Die sogenannten Summsteine dienten in alten Kulturen der Heilung und Meditation. Gehörlosen wird sogar Genesung nachgesagt.

Die Führung:
Ein gewisser Herr Schömer wurde vorstellig und begann sogleich mit seinen lebendigen Informationen. Bis 1989 zählte der Schaalsee zum Schutzgebiet der DDR. Ab 1990 – also nach der Wiedervereinigung – wurde das Biospährenreservat auf 309 km² festgelegt.
Schaalsee heißt ursprünglich Steinsee und wird von unterschiedlichen Quellen gespeist. Nur die Kernzone darf heute begangen werden. Unser Ausflugssee entstand zur letzten Eiszeit (vor 10.000 Jahren). Die Gebiete sind zusammenhängend wasserreich. Ein Grafengeschlecht zählte einmal zu den Eigentümern. Ein gewisser Graf von Bernstorf, der sich im sogenannten Dritten Reich gegen Hitler gestellt hatte.

Führung 1. Teil:
Nun ging es richtig los! Ein Seeadler, natürlich präpariert, empfing uns im Foyer. Was für ein majestätischer Anblick! Er wurde auf fünf bis sechs Lebensjahre datiert. Weitere Vogelarten waren Graureiher, Eisvogel, Waldohreule, Große Rohrdommel, Roter Milan, Waschbär, Marderhund, Fischotter, Kranich, Mittelspecht, Pfingstvogel, Große Maräne, Europäischer Flussaal. Der Fischadler darf nicht vergessen werden.

Zur Klärung des Begriffes:
Bios = Leben
Sphäre = Raum, Lebensraum, der Raum in dem Leben möglich ist
Reservat = bewahren, aufheben

Weltweit gibt es derzeit 600 Biosphären-Reservate.

Ein Bildschirm war verdunkelt. Man musste seinen Kopf in eine durch ein Tuch verhangene Öffnung stecken, und die Einmaligkeit, die Schönheit und Ausstrahlung unseres Blauen Planeten kam faszinierend zur Wirkung.
In diesem Zusammenhang konnten wir einen Lobestext der früheren Astronautin Julie Payette nachlesen.
An anderer Stelle bot ein „Elektrobuch“ Sehenswertes. Man konnte Seiten aufschlagen, danach blinkten Sehenswürdigkeiten der Flora und Fauna unserer Erde auf. Wir staunten nur!

Führung 2. Teil:
Wir verließen das Palhuus und bewegten uns nach draußen, raus in die Sonne, in die Natur. Beim Abstieg auf dem tiefer gelegenen Weg Richtung Moorlehrpfad machte ich mir diesmal botanische Notizen. Zitronenmelisse, Echter Lavendel, Weiderich, Wiesenknopf. Eine Vielzahl von Insekten schien sich an den Genannten zu erfreuen. Am Wegende stand ein Insektenhotel.
Für die Kinder hatte man eine Rutsche – parallel zum beschriebenen Weg – installiert. Am Wegesrand stand eine Schwarzerle, deren Früchte ja gleich ins Auge fallen. Auf einer Wiese standen verschiedene Orchideenarten. Herr Schömer nannte Knabenkraut, Sumpfsetter, Sumpfglanzkraut. Zu den fleischfressenden Pflanzen zählt das Fettkraut sowie der Wasserschlauch. Das Moor am Schaalsee ist ein sogenanntes Flachmoor im Gegensatz zum Hochmoor, das einzig von Niederschlägen gespeist wird.

Der erwähnte Moorweg war zurzeit gesperrt. Richtung Lassahn wurde die Exkursion auf dem Gehweg/Radweg fortgesetzt. Unbedingt muss ich eine am Wegesrand stehende Moorbirke erwähnen. Im Gegensatz zu der herkömmlichen kann sie sogar Dauerfröste überstehen. Die Zweige hängen nicht herunter, sie fallen durch ein kompaktes Blätterwerk auf. Unsere Eschen sind derzeit durch einen eingeschleppten Pilz (aus Kroatien) in ihrem Bestand gefährdet. Den Kastanien droht ebenfalls das Absterben. Als Naturfreund könnte man verzweifeln!

Die interessante Exkursion fand noch eine Steigerung. Herr Schömer holte überraschend einen präparierten Mauersegler aus einem mitgebrachten Beutel. Besagter Segler kann wochenlang in der Luft sein. Danach wurde eine präparierte Fledermaus gezeigt. Bei uns sind derzeit zwölf Arten beheimatet; die sogenannten Mückenfledermaus ist die kleinste. Nun hielt der Naturführer ein Mauswiesel in die Höhe. Es ist unser kleinstes Raubtier. Übrigens sind Spitzmäuse keine Mäuse; vielmehr mit Igel und Maulwurf verwandt, der sogar als Albino gezeigt wurde. Über ein gezeigtes Kuckucksei wurde noch gesprochen.

Vom Präparierten zum Lebendigen:
Herr Schömer hielt plötzlich eine Blindschleiche in seiner Hand. Sie kann tatsächlich bis zu fünfzig Jahre alt werden und gehört nicht zu den Schlangen. Die gezeigte Ringelnatter, die echte, ist nicht giftig. Ihre Zunge bewegte sich auffällig. Was für ein Anblick!
Die Schlingnatter, auch lebend, ist eine Würgeschlange und vom Wuchs her sehr kurz. Dass unsere Kreuzotter wirklich giftig ist, sei noch einmal ergänzend erwähnt. Sie war allerdings nicht unter den Lebenden.

Wir kehrten zum Palhuus zurück und ließen dort die letzten Minuten ausklingen. Gegen 16:30 Uhr verließen wir Zarrentin mit seiner naturkundlichen Ausstrahlung.



Ergänzungen:
Nach einer solchen Tagesreise hat jeder andere Empfindungen – und das ist auch gut so.
Die nur wenigen Stunden können niemals Umfassendes bieten, aber Naturanregungen sollten schon bleiben.
Ein besonderer Dank dem Busfahrer Jürgen, der dynamischen Leiterin Frau Bittner sowie Herrn Schömer mit seinen lebendigen Vorträgen.
Fazit: Der NABU Bremen wird gewiss wiederkommen.



  • Schaalseeblick mit Kolbenenten im Hintergrund Foto: Florian Scheiba

  • Seeadler von Krähe verfolgt Foto: Florian Scheiba

  • Ringelnatter stellt sich tot Foto: Florian Scheiba

  • Insektenhotel am Pahlhus Foto: Florian Scheiba

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